Zum Hauptinhalt springen
Menü

Ergotherapie

Ergotherapie beschäftigt sich mit bedeutungsvollen Betätigungen des täglichen Lebens. Damit gemeint ist all das, was wir alle den ganzen Tag tun – tun wollen, tun müssen oder was von uns erwartet wird. Es geht um Betätigungen aus allen Lebensbereichen, die für uns wichtig sind, unseren Alltag ausmachen und unserem Leben Sinn verleihen. Der Zusammenhang von bedeutungsvollen Betätigungen, Gesundheit und Wohlbefinden steht im Mittelpunkt der Ergotherapie. Ziel der Ergotherapie ist es, die Teilhabe an bedeutungsvollen Betätigungen zu ermöglichen und damit Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Quelle: https://www.ergotherapie.at/was-ist-ergotherapie

Handtherapie:
In der Handtherapie werden Verletzungen und Erkrankungen der Hände bzw. der oberen Extremität behandelt. Durch gezielte Übungen und Techniken wird versucht, Schmerzen zu reduzieren sowie Kraft und Stabilität wieder aufzubauen, damit man im Alltag wieder alles fest im Griff haben kann.

Diagnosen:

  • Frakturen und Gelenkverletzungen der oberen Extremität (zB Radiusfraktur, Frakturen der Mittehand und Finger)
  • Sehnenverletzungen und -erkrankungen, Überlastungssyndrome (zB Sehnenscheidenentzündungen, Epicondylitis)
  • Periphere Nervenverletzungen und Nervenkompressionssyndrome (zB Carpaltunnelsyndrom)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Schmerzsyndrome/CRPS
  • Mb. Dupuytren
  • Amputationen
  • Verbrennungen/Erfrierungen

Zu den Maßnahmen zählen unter anderem:

  • Training der Handfunktion und sensomotorischen Fertigkeiten (Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Stabilität…)
  • Sensibilitätstraining
  • Ödem- und Narbenbehandlung
  • Weichteilbehandlung (zB Triggerpunkttherapie)
  • Gelenkschutz- und Hilfsmittelberatung
  • Selbsthilfetraining

Ergotherapie in der Neurologie:
Ziel der Ergotherapie in der Neurologie ist die größtmögliche Selbständigkeit und Lebensqualität zu erhalten, zu fördern und zu verbessern.

Diagnosen:

  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems (zB Schlaganfall, Tumore …)
  • entzündliche und degenerative Erkrankungen (zB Multiple Sklerose, Morbus Parkinson)
  • Verletzungen des zentralen Nervensystems (zB Schädel-Hirn-Trauma, Querschnittlähmung)
  • Periphere Nervenläsionen und Polyneuropathien

Zu den Maßnahmen zählen unter anderem:

  • Abklärung und Training der Aktivitäten des täglichen Lebens (Körperpflege, An- und Auskleiden, Essen, Haushalt … )
  • Training sensomotorischer Fähigkeiten (Grob- und Feinmotorik, Muskelkraft, Koordination, Gleichgewicht, Sensibilität…)
  • Training kognitiver Fertigkeiten (Aufmerksamkeit, Konzentration, Ausdauer, Gedächtnis, Planung …)
  • Förderung sozialer und emotionaler Fähigkeiten (Selbstwert, Kommunikation, Eigeninitiative …)
  • Hilfsmittelabklärung, Wohnraumadaptierung und Arbeitsplatzgestaltung
  • Schienenversorgung
  • Angehörigenberatung